GSV : TV Fulda-Horas

Das erste Spiel des Tages ging gegen TV Fulda-Horas, die bisher nur gegen den Mitaufsteiger aus Wetter gewinnen konnten.
Die Fuldarerinnen präsentierten sich hellwach in der Feldabwehr und spielten solide, aber eigentlich ohne außerordentlich zu glänzen. Der GSV dagegen fand nie zu einem fehlerfreien Spiel, einzig die Annahme war zufriedenstellend. In Aufschlag, Angriff und Abwehr passierten den GSV-Mädels immer wieder viel zu viele Eigenfehler.
Somit genügte es für Fulda den Ball im Spiel zu halten und auf die Gießener Fehler zu warten. Trainer Schüring monierte schon im ersten Satz mangelnde Einstellung und Zug im Spiel seines Teams. Leider schaffte Gießen nicht einmal einen Satzgewinn und verlor alle Sätze zwar jeweils knapp, aber eindeutig verdient mit 0:3 (22:25, 23:25, 22:25).

 

GSV : Hünfelder SV

Im zweiten Spiel dann ein ganz anderes Bild für die Zuschauer. Gegen den Tabellenführer aus Hünfeld entwickelte sich ein Spiel auf hohem Landesliga-Niveau. Beide Teams kämpften um jeden Ball. In Satz 1 ging Hünfeld zwar mit 0:6 in Führung, aber danach war es ein Spiel auf Augenhöhe. Am Ende hieß es 20:25 für Hünfeld.
Im 2. Satz dann ein packendes Duell, kein Team setzte sich ab und beide spielten mutig auf. Julia Moro und Tina Schmidt zeigten auf der Mittelblockposition enorme Blockstärke und Loreen Königer setzte im Zuspiel Ihre Angreifer hervorragend in Szene. Linn Pirker bekam immer mehr Sicherheit und überzeugte nicht nur in Annahme und Abwehr, sondern auch mit platziertem Angriffsspiel über die Position 4. Mit 32:30 ging der Satz nach 34 Minuten an die GSVerinnen.
Auch Satz 3 dann wieder eng und nervenaufreibend. Caroline Feuerstacke wurde mehr und mehr in wichtigen Momenten auf der Diagonalen im Angriff eingesetzt und punktete souverän. Wieder knapp, aber diesmal ging der Satz gut für Hünfeld aus (23:25).
Angeführt durch die Annahme von Annika Grubbe, Steffi Schwesinger und Linn Pirker spielte der GSV ab Satz 4 dann noch zielstrebiger und begeisterte seine Anhänger. Über 12:9 und 22:16 wurde der vierte Satz von den GSV-Damen deutlich mit 25:19 gewonnen.
Im entscheidenden Tiebreak nahmen das Heimteam das Selbstbewusstsein aus Satz 4 mit und spielte nahezu fehlerfrei. Hünfeld hatte beim deutlichen 15:7 nicht den Hauch einer Chance.
Trainer Schüring freute sich zwar über den Sieg, aber muss mit seinem Team definitiv an der Leistungskonstanz arbeiten, damit in den schweren Spielen vor Weihnachten weitere Siege möglich werden.

Für den GSV spielten:
Nina Daniel, Sonja Debus, Caroline Feuerstacke, Annika Grubbe, Nina Hübner, Britta Hinneberg, Loreen Königer, Sarah Lückhof, Malina Markutzik, Julia Moro, Linn Pirker, Inga Sames, Christina Schmidt, Stephanie Schwesinger, Vanessa Weigel, Anett Werner.

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