Die Vorbereitung auf das Spiel gegen Kassel lief nicht optimal. Da Zuspielerin Loreen Königer die Woche vorher verhindert war, wurde mit Linn Pirker, Außenangreiferin, im Zuspiel trainiert. So ging es auch in das Spiel gegen Kassel. Die GSV-erinnen wussten zunächst in Aufschlag und Angriff zu überzeugen. Einer ständigen Führung zum trotz kamen dann ein paar Unkonzentriertheiten ins Spiel und Kassel glich zum 20:20 aus. Bei 20:22 brachte Trainer Schüring für Vanessa Weigel die Zuspielerin Loreen Königer, so dass Linn Pirker in den Angriff rückte. Ein enges Satzende wurde durch den Aufschlag von Julia Moro 26:24 gewonnen. Dann in Satz 2 der Einbruch. Die in Satz 1 sicheren Nadja Funk, Annika Grubbe und Tina Schmidt zeigten Nerven und hatten erhebliche Annahmeprobleme, die einen schnellen 0:6 bis 5:18 Rückstand zur Folge hatte. Insgesamt kam nur langsam ein wenig Sicherheit zurück ins Spiel, leider zu spät. Der Satz ging mit 11:25 an das Heimteam aus Kassel. In den Sätzen 3 und 4 raffte sich das Gießener Team noch einmal auf und zeigte wieder ein besseres Aufbauspiel. Leider war die Leistung aber in der Summe noch zu fehlerhaft, so dass der GSV sich nie absetzen konnte. Am Ende beider Sätze hatte nun Kassel die besseren Nerven und war fehlerfreier. Kassel gewann letztlich knapp mit 23:25 und 22:25. 

Mit nur 6 Punkten aus der Hinrunde ist Trainer Claus Schüring natürlich nicht zufrieden, weiß aber auch, dass genügend Potenzial im Team steckt, um gegen jedes Team der Liga eine Chance zu haben. Und genau diese muss das Team mit aller Macht und starkem Willen ergreifen. Dann werden wir am Ende überm Strich stehen und die Liga halten.

 

Es spielten:
Daniel, Funk, Grubbe, Hinneberg, Königer, Moro, Pirker, Schmidt, Scholz,
Weigel

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